SEO für Bilder – Optimiere deine Bilder für mehr Traffic

Viele denken, dass Alt-Tags, die sogenannten Alternativtexte, für die SEO-Bildoptimierung ausreichen. Doch dazu gehört noch viel mehr! In den SEO-Grundlagen für Anfänger wird oftmals nicht erwähnt, wie wichtig Bilder-SEO für deine Website sowie für die Suchmaschine Google und der Platzierung in der Bildersuche ist. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Websites häufig riesige Bilddateien mit bedeutungslosen Dateinamen aufweisen und damit ihr Potenzial verschenken.

Bilder haben ein sehr großes Potenzial. Denke beim Bilder-SEO auch an die Google Bildersuche – eine der wichtigsten Suchtechnologien die zusätzlich Traffic auf deine Website bringen kann. Außerdem ist es ebenfalls in den sozialen Medien, wie Instagram und Pinterest bemerkbar, wie gut Fotos funktionieren und wie wichtig diese eigentlich sind.
Eine Frau schaut sich Bilder in Instagram an

Aus diesem Grund sollte die Suchmaschinenoptimierung von Bildern nicht vernachlässigt und in deine
Online-Marketing-Strategie stets integriert werden. In unserem SEO-Bilder-Leitfaden erklären wir dir die wichtigsten Rankingfaktoren und wie du damit ganz einfach deine Bilder optimieren kannst.

Inhaltsverzeichnis

 

Was bedeutet Bilder-SEO?

Bilder-SEO, die sogenannte Suchmaschinenoptimierung von Bildern, beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die Google helfen die Bilder auf deiner Webseite besser zu interpretieren und einzuordnen. Dabei geht es nicht nur darum Google’s KI zu unterstützen, sondern auch die Ladezeit und Nutzerfreundlichkeit deiner Website zu verbessern.

 Mit der Verbesserung der Bilder auf der Website werden 2 Ziele verfolgt:

  1. Einen höheren Rang in der Google Bildersuche zu erreichen
  2. Die allgemeine Sichtbarkeit und Optimierung der Website zu verbessern.

Dabei spielen im Bilder-SEO mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Hierzu zählt nicht nur der altbekannte Alternativtext (Alt-Tag), sondern auch die korrekte Benennung von Dateien, die Minimierung der Bildgröße und noch mehr. Die Basis hierfür bildet, wie auch in einer üblichen Textoptimierung, eine ausführliche Keywordrecherche und Konkurrenzanalyse. Hier werden relevante Keywords für die Alt-Tags sowie die Datei-Benennung identifiziert. 

Einfluss von Bilder auf SEO

Bilder haben viele Vorteile. Zum einen können sie Emotionen beim Menschen hervorrufen und einen prägenden Eindruck hinterlassen. Zum anderen weisen SEO-optimierte Bilder einen positiven Einfluss auf das Ranking auf – in den Suchergebnissen (SERPs) sowie in der Bildersuche. Das liegt daran, dass sich Google in der Zukunft stärker auf eine visuelle Suche fokussiert

Schon vor mehreren Jahren überarbeitete Google die Bildersuche und seit dem werden vermehrt prominente Bilder in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Das heißt, eine gute Positionierung in der Google-Bildersuche ist ein nicht zu unterschätzender Lieferant für organischen Website-Traffic

Beispiel der Suchergebnisse von Ozean mit Bilder zu Ozean

Weitere Vorteile von suchmaschinenoptimierten Bilder auf deiner Website sind:

  • Inhalte können besser in den richtigen Kontext gestellt werden
  • Bilder helfen Website-Besucher Textinhalte besser zu verstehen
  • Bilder sorgen in größeren Textabschnitten für Abwechslung
  • Bilder können wichtige Informationen transportieren, wie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Produktbilder und Informationsgrafiken.

Blogbeitrag Cache löschen von webthinker.de als Beispiel wie Bilder für Abwechslung sorgen


Jedoch sollte bei der
Auswahl von Bilder beachtet werden, dass diese stets hochauflösend und ansprechend sind. “Das Auge isst mit.” – der Spruch aus der Gastronomie gilt nicht nur für Speisen, sondern auch für Bilder im Web.

Erfahre in unseren 5 SEO-Bilder-Tipps, wie du eine höhere Sichtbarkeit, mehr Traffic und ebenfalls weiter oben in der Google-Bildersuche mit deinen Website-Bildern erscheinen kannst. Unser erster Tipp: Alt-Texte – sind ein guter Anfang um zusätzlich zur SEO-Optimierung die Benutzerfreundlichkeit auf deiner Website zu verbessern.

Schritt-für-Schritt zu SEO-optimierten Bilder

1. Alt-Tags optimieren – Für Suchmaschine und Nutzer

Zuerst einmal zu der Definition von Alt-Tags bzw. Alt-Attribute oder Alt-Texte. Alt-Tags sind so genannte Alternativtexte, die angezeigt werden, wenn das Bild nicht geladen bzw. gefunden werden kann. Sie geben die Inhalte eines Bildes wieder und beschreiben diese. 

Ursprünglich waren die Alt-Attribute für Blinde und Sehbehinderte gedacht. Jedoch senden heutzutage Alt-Tags Relevanz-Signale an die Suchmaschinen und helfen dadurch Google die Inhalte besser zu verstehen. Aus diesem Grund können sie dir bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Fotos helfen und damit dein Ranking verbessern.

Du frägst dich, wo du den Alt-Tag setzen und wie du diese für dein Bilder-SEO optimieren kannst? Der Alt-Text ist in dem Bild-Tag platziert, den du in deinem HTML-Code finden kannst. Dieser kann wie folgt im Quellcode aussehen: <img src=“beispiel.jpg“ alt=“Beispiel“ />.

Beispiel eines Bild-Tags im HTML-Code mit einem Alt-Attribut

Für die Optimierung von Alt-Tags gelten folgende Regeln:

  1. Verfasse beschreibende und spezifische Alt-Texte. Hier gilt die Regel: Je spezifischer beschrieben, desto besser. Achtung: Denke nicht zu viel nach, sondern orientiere dich einfach daran, was auf dem Bild zu sehen ist – es ist auch für Sehbehinderte.
  2. Wähle relevante Alt-Tags. Hier ist kein Ort für Keyword-Spam, stattdessen solltest du genau beschreiben, was das Bild zeigt. Passen Keywörter oder Synonyme rein, dann verwende sie.
  3. Nutze individuelle Alt-Attribute. Du solltest nicht das Hauptkeyword der Seite für jedes Bild verwenden und dadurch immer den gleichen Alt-Tag setzen. Formuliere individuelle Alternativtexte für jedes Bild, aber halte es kurz (80 Zeichen sollten es maximal sein).

2. SEO: Bilddatei richtig benennen

Immer wieder findet man auf Websites Bilder mit einem Dateinamen wie DSC_0042.jpg. Dabei ist ein beschreibender Dateiname für Fotos die einfachste und nützlichste SEO-Maßnahme. 

Auf Smartphones und Kameras erhalten Fotos generisch ihren Dateinamen. Sobald du das Bild auf deine Website hochlädst solltest du diesen jedoch anpassen, da der Datei-Name in der Regel auch die URL deines Bildes in voller Auflösung darstellt. 

Bei der richtigen Benennung der Datei ist einiges zu beachten. Das Wichtigste: Die Syntax-Vorgaben. Diese basieren zum einen auf den technischen Beschaffenheiten, sowie den Grundlagen, auf welchen die verschiedenen Crawler wie z.B. der Google-Bot Bilder interpretieren. Des weiteren ist die Benennung und die Länge der Dateibenennung von großer Bedeutung 

Unsere Tipps für die Suchmaschinenoptimierung deines Bilddatei-Names:

  • Eindeutiger und selbsterklärender Name
  • Nicht zu langer Dateiname (maximal 90 Zeichen)
  • Dateiname mit Bindestrichen statt Unterstrichen trennen (keine Leerzeichen)
  • Keine Umlaute, Großbuchstaben und Sonderzeichen (nur a-z, 0-9)
  • Ggf. passende und relevante Keywords an den Anfang einbauen

3. Bildmaße auf Anzeigengröße anpassen

Die Bildgröße hat einen großen Einfluss auf das Bilder-SEO und die Ladezeit deiner Website. Auf den meisten Websites befinden sich Bilddateien, die in der Pixel-Abmessung viel größer sind als die tatsächlich auf der Website angezeigte Bilder. Das kann sich schnell zu einer massiv großen Seitengröße summieren und sich negativ auf die Ladegeschwindigkeit der Website auswirken. Dabei ist es von großer Bedeutung eine schnelle Website-Geschwindigkeit zu haben, da Google geringe Ladezeiten als eine bessere Benutzererfahrung bewertet.

Daher achte darauf, dass du deine Bildgröße anpasst. Hast du zum Beispiel ein iPhone X und schießt damit ein Foto, liegt die Größe bei 4032×3024 Pixel. Pflegst du das Bild auf deiner Website ein, welche das Bild in der größtmöglichen Darstellung lediglich mit 800 Pixel in der Breite darstellt, macht dies einen erheblichen Unterschied in der Dateigröße aus. Optimal für Bilder-SEO und allgemein für Websites ist eine Dateigröße von maximal 250 KB bei einmalig vorkommende Teaserbilder. Für “normale” Vorschaubilder sollte der Wert bestenfalls unter 100 KB liegen.

4. Bilddateigröße komprimieren – Website-optimieren

Wie du nun bereits weißt, ist die Ladegeschwindigkeit deiner Website ein entscheidender Rankingfaktor für Google. Das heißt, du solltest deine Bilddateigröße möglichst gering halten. Hier gilt: Die Pflicht ist es, deine Bilder für die Website zu komprimieren – schneidest du es zusätzlich auf die maximal benötigte Pixel-Maße hast du ein High-end-optimiertes Bild. Hinweis: Bildgröße (Pixel) ist nicht vergleichbar mit deiner Dateigröße (Byte). Aus diesem Grund kannst du deine Größe lassen und dein Foto einfach komprimieren

Bilddateigröße reduzieren mit Open-Source-Tool Squoosh

Dabei brauchst du dir keine Gedanken um den Qualitätsverlust machen, das Ergebnis ist oftmals sehr gut und die Einsparung von Dateigröße erheblich. Hierfür gibt es im Internet viele verschiedene Open-Source-Tools, wie beispielsweise Squoosh.de. Versuche dich einfach an paar Qualitätseinstellungen aus und schaue, was für deine Bilder am besten passt.

5. Bilder-SEO: Einfluss des umliegenden Textes

Unser letzter Tipp für dich zu Bilder-SEO ist die richtige Platzierung des Bildes auf deiner Website. Hierbei ist es einerseits wichtig, das Bild in einer passenden Textpassage zu platzieren und andererseits, dass die Keywords des Textes mit dem Alt-Tag sowie dem Datei-Namen inhaltlich übereinstimmen. Menschen schauen zuerst auf die Bilder – sie sind Eye-Catcher. Finden wir ein Bild von einer Katze auf einer Business-Seite kommt es zu Verwirrungen.

Für die Suchmaschinen ist außerdem der Zusammenhang von Text zu Bild wichtig. Passt die Benamung der Datei deines Fotos sowie der Alternativtext nicht zum umliegenden Text und ggf. der Bildunterschrift, empfindet die Suchmaschine das Bild als nicht passend und irrelevant. Dadurch kann es zu negative Signale für Google führen –  also, Achtung!

Wir hoffen, dass der Beitrag dir einen kleinen Einblick in das Bilder-SEO geben konnte und du die wichtigsten Punkte nachvollziehen konntest. Diese 5 Tipps sind nur ein Ausschnitt und decken damit nicht das Ganze ab. Du solltest beispielsweise ebenfalls auf das Dateiformat (hierzu gibt es bald ebenfalls einen Beitrag) achten und Bildunterschriften, solang das Design das zulässt hinzufügen. Um den Umfang des Beitrags nicht zu sprengen haben wir uns lediglich auf die 5 relevante Rankingfaktoren fokussiert. Ebenfalls solltest du beachten, dass auch wenn Bilder-SEO wichtig ist du andere SEO-Maßnahmen nicht vernachlässigst und stets alle im Blick behältst. Gelang auch du mit unseren Tipps in die Bildersuche!

tl;dr („Too long; didn’t read.“)
Unser Logbucheintrag in aller kürze:
  • Bilder-SEO sollte in deiner Online-Marketing-Strategie stets berücksichtigt werden.
  • Zu den Zielen von Bilder-SEO zählt ein höherer Rang in der Bildersuche, die Verbesserung der Sichtbarkeit und Website-Optimierung.
  • Vorteile von Bildern: stellen Inhalte in den richtigen Kontext, bringen Abwechslung in Textabschnitte und transportieren schnell Informationen.
  • Alt-Tags helfen Suchmaschinen sowie blinden und sehbehinderte Menschen die Bilder zu verstehen.
  • Bilddateien sollten eindeutig, selbsterklärend und richtig benannt werden.
  • Die Bildmaße muss auf die maximale Anzeigengröße angepasst werden.
  • Die Dateigröße deines Fotos sollte auf ein Minimum reduziert werden, damit die Ladegeschwindigkeit deiner Website nicht darunter leidet.
  • Bilder sollten im richtigen Kontext platziert werden, da sie ansonsten für Verwirrung sorgen und negative Signale mit sich bringen können.

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